Wer viel kann, darf auch viel erwarten!

Wir haben uns vom findigen Blechbearbeiter zum technologisch führenden Systemlöser in der Metallverarbeitung entwickelt. Und wir haben nach wie vor eine spannende Reise vor uns.
Werden Sie ein Teil davon und steigen Sie mit ein, wenn Sie ebenso große Ziele haben: Bei H.P. Kaysser können Sie sich entwickeln, mitgestalten und verwirklichen – und das europaweit.

Dabei setzen wir auf die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei uns arbeiten Sie in einem Team, das jedem den nötigen Raum gibt, um sich optimal zu entfalten.

Und damit Sie nicht nur heute, sondern auch in Zukunft zu den Besten Ihres Fachs gehören, bietet Ihnen H.P. Kaysser eine Vielzahl an weiterführenden Qualifizierungen zur fachlichen wie persönlichen Weiterentwicklung. Zeigen Sie uns was Sie können und fordern Sie uns.

IT-System- und Netzwerkadministrator m/w/d

Zur Verstärkung unserer IT-Abteilung suchen wir DICH als IT-System- und Netzwerkadministrator m/w/d zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Deine Aufgaben:

  • DU übernimmst Verantwortung: Als erfahrene/r ITler*in mit technischem Verständnis bist DU Teil des Teams und verantwortlich für Netzwerk- & Serverbetreuung, Dokumentationen sowie die Umsetzung neuer Ideen & Projekte.
     
  • Unsere IT liegt Dir am Herzen: DU übernimmst die Pflege und den Betrieb der Netzwerk- & Serverlandschaft, sorgst für einen hohen IT-Sicherheitsstandard und unterstützt das Helpdesk-Team bei der Suche und Analyse von Fehlern in allen Bereichen.
  • DU kommunizierst gern: DU bist Ansprechpartner*in und förderst eine reibungslose Kommunikation. Hierbei findest DU passende Lösungen und kommunizierst diese intern und extern fachlich korrekt und charmant. Auch bei hohem Anfrageaufkommen bleibst DU freundlich und geduldig.


Dein Profil:

  • DU bist IT-begeistert: DU hast fundierte Kenntnisse in der Microsoft-Welt, bei Umsetzungen von Projekten, der Serverpflege (MS Windows Server, MS Hyper-V-Server samt Virtualisierung, MS SQL, ActiveDirectory, Exchange) und der Pflege von einer komplexen Netzwerkstruktur (LAN, WAN, WLAN, VLAN, NAC).
     
  • DU bist lösungsorientiert und zeigst Eigeninitiative: DU arbeitest professionell, strukturiert und eigenverantwortlich. Die Belange unserer Belegschaft stehen für DICH im Mittelpunkt.
     
  • DU bist ein Teamplayer und kannst andere begeistern: DU bist motiviert und gehst mit gutem Beispiel voran, bist kommunikationsstark und hast ein Händchen im Umgang mit Menschen.
     

Wir bieten Dir:

  • Wissen: Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben. Erfahrungsaustausch über alle Teams und Ebenen hinweg.
     
  • Work-Life-Balance: Wir ermöglichen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, z. B. durch einen gelebten Überstundenausgleich sowie flexiblen Arbeitszeiten.
     
  • Familiengeführtes Unternehmen: Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beteiligen wir am gemeinsamen Unternehmenserfolg.
     
  • Annehmlichkeiten: Betriebliche Altersvorsorge und betriebliches Gesundheitsmanagement, projektbezogenes Homeoffice, Jobrad, unbefristeter Arbeitsvertrag, 30 Tage Urlaub.
     

 Wäre das Dein Traumjob?

  • Schicke uns eine aussagekräftige Bewerbung
     
  • Zeige uns, in welchen Bereichen DU DICH besonders auskennst, welche Skills DICH ausmachen.
  • Teile uns Deine Gehaltsvorstellungen mit.
     
  • Sage uns ab wann DU bereit für Deinen Traumjob bist.

Deine Ansprechpartnerin ist Annika Fritz, Telefon 07195 188-195.

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Ingenieur oder Techniker für den Vertrieb m/w/d

Zur Verstärkung unseres Vertriebsteams suchen wir schnellstmöglich einen Profi in der Kundenbetreuung, bei der Kalkulation unserer Produkte und in der technischen Beratung.

Idealerweise haben Sie einige Jahre Berufserfahrung in der modernen Blechbearbeitung und sind mit den verschiedenen Fertigungsverfahren vertraut.

Überdurchschnittliche Einsatzfreude, eine rasche Auffassungsgabe und gute Umgangsformen setzen wir voraus. Wenn Sie Interesse an einer interessanten Tätigkeit in einem dynamischen Team haben und gerne selbständig arbeiten – dann freuen wir uns über Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen.

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Abkanter m/w/d

Für unseren Fertigungsbereich CNC Blechtechnologien suchen wir schnellstmöglich einen Abkanter m/w/d mit:  

  • Erfahrung in der Biegetechnologie
  • Programmierkenntnissen an Trumpf-Biegemaschinen
  • Zeichnungssicherheit

    Wichtig sind uns Ihre Bereitschaft zur Schichtarbeit, Flexibilität, Einsatzfreude, Teamfähigkeit und eine abgeschlossene Berufsausbildung im Metallbereich. Gute und freundliche Umgangsformen setzen wir voraus.

    Haben Sie Interesse, an vielseitigen Aufgaben mitzuwirken? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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    Edelstahlschlosser m/w/d

    Wir suchen motivierte Verstärkung und stellen ein: Edelstahlschlosser m/w/d mit:  

    • Gute WIG/MAG-Schweißkenntnisse
    • Kenntnisse in der seriellen Fertigung von Edelstahlschweißbaugruppen
    • Erfahrung im Schleifen von Finish von Blechteilen

      Wichtig sind uns Ihre Bereitschaft zur Schichtarbeit, Flexibilität, Einsatzfreude, Teamfähigkeit und eine abgeschlossene Berufsausbildung im Metallbereich. Gute und freundliche Umgangsformen setzen wir voraus.

      Haben Sie Interesse, an vielseitigen Aufgaben mitzuwirken? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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      Feinblechner m/w/d

      Wir suchen motivierte Verstärkung und stellen ein: Feinblechner m/w/d mit:  

      • Gute WIG/MAG-Schweißkenntnisse
      • Kenntnisse in der seriellen Fertigung von Edelstahlschweißbaugruppen
      • Erfahrung im Schleifen von Finish von Blechteilen

        Wichtig sind uns Ihre Bereitschaft zur Schichtarbeit, Flexibilität, Einsatzfreude, Teamfähigkeit und eine abgeschlossene Berufsausbildung im Metallbereich. Gute und freundliche Umgangsformen setzen wir voraus.

        Haben Sie Interesse, an vielseitigen Aufgaben mitzuwirken? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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        Abiturienten und Studenten m/w/d

        Zur tatkräftigen Unterstützung in verschiedenen Bereichen suchen wir wieder Abiturienten und Studenten m/w/d, die für mindestens drei – gerne auch sechs – Monate an einer Beschäftigung bei uns im Haus interessiert sind.

        Wer die (Fach-)Hochschulreife abgeschlossen hat, volljährig ist und einen Überbrückungsjob sucht, ist herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Arbeitsaufwand nach Absprache.

        Haben Sie Interesse, an vielseitigen Aufgaben mitzuwirken? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

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        Mitarbeiter für unseren Online-Paket-Versand m/w/d

        Zur Verstärkung unseres Teams im Versand suchen wir Mitarbeiter für unseren Online-Paket-Versand m/w/d. Ihre Tätigkeit umfasst die alltäglichen Aufgaben beim Verpacken von Paketen und Päckchen und der Abwicklung. Flexible Arbeitszeiten sind möglich, halb- oder ganztags, je nach Wunsch.

        Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Annika Fritz.
        Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

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        Am besten gleich bewerben. Einfach und bequem hier über unser Onlineformular.

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        Familiär und trotzdem groß unterwegs!

        Bei H.P. Kaysser können Sie vom ersten Tag an mitgestalten – in und für Ihren Job. Wir bieten Ihnen die Vorteile eines großen Mittelständlers, der in vielen Feldern und Branchen anerkannter Technologieführer ist. Kunden aus ganz Europa vertrauen auf unsere technische Expertise und umfassenden Dienstleistungen. 
        Bei uns finden Sie viel was nicht alltäglich ist – von flexiblen Arbeitszeitmodellen und internationalen Projekten in abwechslungsreichen Branchen über individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, ein vielfältiges Gesundheits- und Sportangebot bis hin zu einem attraktiven Gehalt mit Sonderleistungen. Bringen Sie Ihr Können, Ihre Persönlichkeit, Ihre Kommunikationsstärke und Ihre Teamfähigkeit ein und werden Sie Teil der Kaysser-Familie.
         
        Am besten Sie steigen gleich über unsere StellenausschreibungenAusbildungsplätze oder Ferienjobs direkt in unseren Betrieb ein.
         

        Eine Ausbildung, die alles andere als "Standard" ist

        Bei H.P. Kaysser stehen die Zeichen seit vielen Jahren auf Wachstum. Gemeinsam mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern wollen wir stetig weiter wachsen – gute Voraussetzungen für unsere gemeinsame Zukunft! Als expandierendes mittelständisches Unternehmen bieten wir ein familiäres Betriebsklima, ein motivierendes Arbeitsumfeld und interessante Perspektiven. 

        Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland haben wir die sogenannte LernFabrik in unserem Betrieb etabliert. Unsere Auszubildenden durchlaufen hier alle Stationen innerhalb eines modernen Metallbearbeitungsbetriebs und lernen unter fachkundiger Anleitung und an realen Aufträgen alles was es für eine erfolgreiche Berufslaufbahn braucht – von der ersten Auftragsannahme bis zum fertig produzierten und montierten Teil. Klicken Sie rein und schnuppern Sie erste Berufsluft, wir freuen uns auf Sie. Hier geht’s zu den Ausbildungsplätzen.

        Freiwillig in die Gefahrenzonen

        Freiwillige Feuerwehren sind im Fall von Katastrophen meistens eine die Ersten am Ort des Geschehens. Oft sind sie Stunden, Tage oder sogar Wochen im Einsatz – riskieren ihr Leben, um zu helfen. Bundesweit gibt es fast eine Million freiwillige Feuerwehrleute.

        Alexander Krammer, unser geschätzter Leiter der Baugruppenmontage, ist freiwilliger Feuerwehrmann. Und das seit vielen, vielen Jahren.

        „Mit 16 Jahren bin ich der Jugendfeuerwehr beigetreten und wurde mit 18 Jahren in den aktiven Dienst übernommen. Meine Laufbahn ging über Truppmann, Truppführer, Atemschutzgeräteträger, Maschinist, Jugendwart, Gruppenführer, Zugführer“ berichtet Alexander Krammer und führt weiter aus:

        „10 Jahre führte ich als Jugendwart die Jugendfeuerwehr Winterbach mit bis zu 25 Mitgliedern und bereitete diese Jugendlichen, in Einheit mit meinen Ausbilderkollegen, auf den aktiven Dienst vor.“

        Seit circa einem Jahrzehnt ist unser Herr Krammer bereits in der Funktion des Zugführers und führt den 1. Zug in Winterbach mit 35 Kameraden.

        „Im Januar 2018 wurde ich zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Ich bin für 80 Aktive sowie 33 Jugendliche der Jugendfeuerwehr sowie 11 Kameraden der Alterswehr, zusammen mit meinem Kommandanten im Übungs- und Einsatzdienst, für alle Tätigkeiten und Verpflichtungen der Freiwilligen Feuerwehr verantwortlich“, berichtet er zu unserem Erstaunen und ergänzt:

        „die jährlichen Stunden, die wir hierbei außerhalb der Einsatzzeiten aufbringen, liegen circa bei 600 bis 800 Stunden.“

        Im Einsatzfall trägt der Einsatzleiter (Zugführer) die volle Verantwortung für seine Einsatzkräfte. Hier muss er in wenigen Sekunden Entscheidungen treffen: Wie bekämpft man das Feuer bei teilweisen 600 bis 1000 Grad und einer Sicht gleich Null? Welche Löschmittel, Fahrzeuge, Gerätschaften werden zum Erfolg eingesetzt? Hier aber steht die Eigensicherheit immer an oberster Stelle.

        Während des Einsatzes ist die Zusammenarbeit mit allen Rettungsdiensten und der Polizei sehr eng und wichtig.
        Bei Verkehrsunfällen wird in gemeinsam mit dem Notarzt besprochen, wer wie verletzt oder eingeklemmt ist und welche Maßnahmen getroffen werden müssen.

        Kann man sich Zeit lassen, weil der Eingeklemmte stabil ist, oder muss der Einsatzleiter eine Crashrettung durchführen lassen, weil es jetzt um Leben und Tod geht?

        „In der Zeit, wo der Einsatz abläuft, geht alles seine Wege. Wir versuchen, uns auf solche Situationen so gut es geht immer wieder vorzubereiten und sie zu üben“, erklärt Herr Krammer.

        „Es gibt Einsätze, die dramatisch sind, wo Tote oder Schicksale zu beklagen sind. Hier ist es wichtig, danach zu reden, keinen allein zu lassen.“

        Alexander Krammer wird nachdenklich: „Auch in meiner Zeit gab es Einsätze, wo ich noch lange darüber nachdenke, es gibt Bilder, die man sicher nie vergisst. Schlimm ist es, wenn man bei einem Einsatz auf einen Bekannten trifft, und ihn nicht mehr retten kann, das ist brutal.“

        Unser engagierter Kollege erklärt uns: „Alarmiert werden wir mittels Funkwecker. Je nach Einsatzstichwort wird entsprechend eines Verteilers alarmiert – in meinem Fall geht mein Wecker bei allen Einsatzstichworten.“

        Innerhalb von drei Minuten verlässt in Winterbach das erste Fahrzeug das Feuerwehrgerätehaus Richtung Einsatzstelle. Tagsüber sind die meisten Einsatzkräfte bei ihrer Arbeitsstelle, doch alle Firmen hier in Winterbach stellen im Einsatzfall ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter frei.

        „Das EHRENAMT Feuerwehr, den Job musst du leben, er ist eine Berufung! Wir sind 24 Stunden 365 Tage im Jahr für unsere Mitmenschen da, RETTEN, LÖSCHEN, BERGEN, SCHÜTZEN“, gibt Alexander Krammer zu bedenken und führt weiter aus: „Es ist die Verantwortung, das Bewusstsein, etwas Wichtiges zu leisten und das gute Gefühl, wenn bei einem Einsatz alles gut gelaufen ist und alle wieder gesund zurück sind.“

        „Die Kameradschaft, der familiäre Zusammenhalt und unser „Aufeinander verlassen können“ sind die Gründe, warum ich gern in meiner Feuerwehr bin. Schön ist es auch, dass sich meine Tochter Madeleine für das Ehrenamt Feuerwehr begeistert hat und ebenfalls Mitglied im aktiven Dienst ist“, informiert uns Alexander Krammer und strahlt.

        Diese unentgeltliche Vielfachbelastung, die unser Kollege Alexander Krammer aus freien Stücken auf sich nimmt, ist nicht so einfach: Sofort auf jeden Alarm reagieren, den Arbeitsplatz oder die Familie für den Einsatz verlassen, zu allen Tages- und Nachtzeiten parat zu sein – unbezahlt, sieht man von kleinen Prämien und Vergünstigungen ab.

        Der Notruf erfolgt nicht nur bei Bränden, umgefallenen Bäumen oder Verkehrsunfällen, sondern auch bei Extremwetterereignissen wie Schnee- oder Hochwasserkatastrophen.

        Alexander Krammer ist einer von Hunderten, die in den letzten Wochen an den Orten der Starkregenkatastrophe Hilfe geleistet haben.

        Von diesem großen Einsatz berichtet unser Kollege und wir hören gespannt zu.

        Hilfe bei der Hochwasserkatastrophe

        „Der Hochwasserzug Rems-Murr-Kreis (bestehend aus den Wehren Winterbach, Schorndorf, Welzheim und Auenwald) wurde auf Weisung des Innenministeriums am Donnerstagabend, dem 15. Juli 2021, gegen 22 Uhr in Marsch gesetzt.

        Wir fuhren den Treffpunkt Hermeskeil an, wo wir gegen 4 Uhr eintrafen.

        Nach einer schlaflosen, kurzen Nacht bekamen wir unseren Einsatzbefehl. Wir wurden zu dem Ort Kordel beordert – also fuhren wir mit mehreren Feuerwehren, Bundeswehr und THW zur Einsatzzentrale in Kordel.

        Kordel ist ein Ort mit ca. 2000 Einwohnern, wo die Kyll über die Ufer getreten ist. Der Pegel der Kyll führt normalerweise 70 cm, nun stieg sie hier auf acht Meter an und überflutete den gesamten Ort. So eine gewaltige Zerstörung hatte von uns vorher noch keiner erlebt oder gesehen.

        Der Auftrag unseres Rems- Murr-Zugs war, die Ortsmitte von Schlamm und Dreck zu reinigen. Ebenso wurden parallel mehrere Keller ausgepumpt. Ein Teil der Mannschaft unterstützte die Bewohner beim Entrümpeln ihrer Häuser, die bis zu vier Metern unter Wasser standen. Wir arbeiteten bis zum Einbruch der Nacht.

        Nach der wiederholt kurzen Nacht, die wir in einer nahegelegenen Turnhalle mit vielen anderen verbracht hatten, ging es erneut nach Kordel. Der heutige Auftrag war: Das Beseitigen des knöchelhohen Schlamms und die Entrümpelung des ortsansässigen Kindergartens. Dieser Kindergarten beherbergte neunzig Kinder, dementsprechend war die Größe des Gebäudes. In Zusammenarbeit mit der Bundeswehr erledigten wir diese äußerst umfangreichen Aufräumarbeiten des kompletten Kindergartens. Das war für mich persönlich der emotionalste, schlimmste Auftrag.

        Die Bewohner waren sehr dankbar für unseren Einsatz und versorgten uns Helfer, so gut es möglich war, mit Kaffee und Getränken. Nach mehreren kräftezehrenden Tagen war unser Auftrag in Kordel abgearbeitet und wir traten den Rückmarsch in die heimischen Gefilde an.“

        Wir, alle Kollegen und Kolleginnen von Alexander Krammer, sind unglaublich stolz, dass wir solch tapferen, ehrenamtlichen Helfer an unserer Seite wissen. Es ist ein gutes Gefühl, wenn jeder von uns sich auf die Einsatzbereitschaft dieser Kräfte rundum verlassen kann.

         

        Die Freiwillige Feuerwehr ist immer da, wo es brennt.

        Insgesamt gibt es bundesweit 22.115 Freiwillige Feuerwehren, hinzu kommen in größeren Städten 104 Berufsfeuerwehren.

        Die Aufgaben sind, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu löschen, zu bergen und zu schützen, wobei der Menschenrettung hier die oberste Priorität zukommt.

        Unser Kollege Alexander Krammer ist lange genug dabei und weiß daher: „Einfach nicht zu unterschätzen ist der Aufwand, den es bedeutet, den eigenen Beruf mit dem Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr zu vereinbaren. Denn zeitintensiv sind nicht nur die Einsätze und die Ausbildung, wir Feuerwehrleute müssen auch regelmäßig üben und lernen.“

        Er ergänzt: „Die Zahl unserer Einsätze nimmt kontinuierlich zu, egal ob Brände, technische Hilfsleistungen, Tierrettung oder wochenlange Einsätze in Katastrophengebieten. Und manches Mal rücken wir nicht nur bei Bränden aus: wir öffnen versperrte Türen, entfernen Ölspuren auf Straßen oder transportieren schwere Patienten aus der Wohnung hin zum Rettungswagen.“

         

        Nachwuchs – eine brennende Frage

        Leider engagieren sich immer weniger Menschen in den Feuerwehren. Pro Jahr verliert die Institution Feuerwehr im Schnitt über tausend Mitglieder – häufig ausgerechnet auf dem Land.

        Gründe dafür sind vielfältig: Das Arbeiten in der Stadt mit dem weiträumigen Pendeln zum Arbeitsplatz, der demografische Wandel oder stramme Hierarchien.

        Dennoch wird der Mitgliederschwund absehbar nicht dazu führen, dass Kommunen ohne Feuerwehr dastehen. Denn den Brandschutz zu gewährleisten, ist gesetzlich vorgeschrieben. Notfalls kann eine Gemeinde sogar Erwachsene zu dieser Aufgabe verpflichten.

        Mitgliederwerbung wird nicht nur bei den beliebten Kinderfeuerwehren betrieben, über die man schon die Kleinsten begeistern will.

        Auch durch die Arbeit in den Jugendfeuerwehren wird versucht, Kinder und Jugendliche für den Einsatz in der Feuerwehr zu begeistern, sodass sie bei entsprechendem Alter und Qualifikation im Feuerwehrdienst eingesetzt werden können.

         

        Übrigens:

        Der Schutzpatron der Feuerwehr ist der Heilige Florian.

        Er wurde in der Geschichte bei Dürre, Brandgefahr und Unfruchtbarkeit der Felder gerufen und um Hilfe gebeten.