Die Drohne als Lebensretter
Jürgen Untermann, unser langjähriger Kollege aus dem Vertrieb, ist ehrenamtlich als Drohnenpilot für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) tätig.
Das Deutsche Rote Kreuz im Rems-Murr-Kreis hat Anfang 2021 eine Drohnengruppe gegründet, ein 15-köpfiges Drohnenteam ausgebildet und setzt diese Technik bei der Suche nach vermissten Personen ein. Für diese Drohneneinsätze wurde eine 24-Stunden-Bereitschaft an sieben Tagen in der Woche eingerichtet. Ausgestattet mit einer Wärmebildkamera können Personen auch nachts oder in dicht besiedelten Gebieten gefunden werden.
Seit kurzem sind zwei mit Kameras ausgerüstete Minidrohnen am Start. Die DRK-Piloten können die Drohnen steuern, die Bilder auswerten und für einen reibungslosen Betrieb sorgen. „Wenn wir gerufen werden, geht es um Menschenleben – da zählt jede Minute“, berichtet Jürgen Untermann.
Eine sichere Durchführung des Flugbetriebs mit Drohnen ist auch unter schwierigen Bedingungen oder bei Großeinsätzen gewährleistet. Ein Drohneneinsatz ist bei trockenem Wetter, rund um die Uhr, bis zu einer Höhe von 120 Metern und einer Flugzeit von bis zu 30 Minuten möglich. Alle Drohnenpiloten müssen den in Deutschland vorgeschriebenen Kenntnisnachweis beim Luftfahrt-Bundesamt erwerben. Zusätzlich erhalten die Piloten an ihrem jeweiligen Standort über die normale Ausbildung hinaus eine umfangreiche theoretische und praktische Weiterbildung. Eine Ersthelfer-Ausbildung ist ebenfalls notwendig. In zahlreichen Übungen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht, wird ein Drohnenpilot auf die künftigen Aufgaben vorbereitet.
Wir alle sind begeistert von den „Rettungsflügen“ und wünschen unserem geschätzten Kollegen Jürgen Untermann viel Erfolg bei seiner ehrenamtlichen Aufgabe und allzeit gute und unfallfreie Flüge.